„Sehnsuchtsort Wald“ – das ist seit mehreren Jahren das Lieblingsthema der Künstlerin Eva Jospin. Ihre Waldlandschaften bestehen zwar nicht aus echten Bäumen, aber aus einem echt natürlichen Material: Wellpappe.

Die Französin macht sich die vielseitigen Eigenschaften von Wellpappe zu Nutze, denn das Material ist stabil und lässt sich gut verarbeiten.

Eva Jospin bei der Arbeit in ihrer Galerie in Paris

Indem sie die Wellpappe schneidet, zerreißt, formt und verklebt, erschafft sie bis zu 24 Meter breite und fünf Meter hohe Waldlandschaften, deren Äste, Stämme, Zweige und Wurzeln sie bis ins kleinste Detail perfekt nachbildet.

Beim Betrachten kann man sich in ihren Wellpappen-Wäldern verlieren und dabei vergessen, dass es sich um Modelle handelt.

Besucher der Pfalzgalerie in Kaiserslautern können noch bis zum 12.01.2020 Jospins Kunstwerke sehen. Die Ausstellung „Wald(t)räume“ ist Eva Jospins erste Museumsausstellung in Deutschland. Informationen zur Ausstellung und zu ihrer Arbeit gibt’s in diesem Video:

 

Fotos: Galerie Piece Unique, Éric Sander, IPESAA