Ian Trask ist ein Wissenschaftler, der zum Künstler wurde. Der Amerikaner hat Biologie studiert und arbeitete zunächst als Techniker in verschiedenen Forschungslabors. Nach zwei Jahren beschloss er, der Wissenschaft den Rücken zu kehren, um eine Karriere als Künstler zu starten. Und das ist ihm gelungen: Heute baut er raffinierte Objekte, die der Fantasie des Betrachters viel Spielraum lassen. Wer genauer hinschaut, erkennt die typischen Strukturen von Wellpappe, dem bevorzugten Arbeitsmaterial des Künstlers.

Das sehen die New Yorker nicht alle Tage: Einen Künstler, der seine Werke eigenhändig durch die Straßen zu den Ausstellungsräumen trägt – wie hier Trask seinen Wurm aus Wellpappe.

Der Künstler liebt es, die Neugier der Betrachter zu wecken und zu zeigen, welche spannenden Möglichkeiten das abwechslungsreiche Material als künstlerisches Ausdrucksmittel bietet.

Trask will außerdem mit seinen Objekten zum Nachdenken anregen, wie zum Beispiel hier:

„Was ist zu tun, wenn kein Ende in Sicht ist?“ – das ist der Titel dieses Kunstwerks.

Weitere Arbeiten von Trask gibt es auf seiner Website, auf Instagram sowie in seinem Buch „Strange Histories: A Bizarre Collaboration“ zu entdecken.

 

Bilder: Ian Trask