Katzenbesitzer kennen die Vorliebe ihrer Stubentiger für Wellpappkartons nur allzu gut, denn einer geöffneten Kiste als Rückzugsraum kann kaum eine Katze widerstehen. Grund genug für eine innovative Geschäftsidee: Seit 2010 produziert das Berliner Start-Up cat-on in Handarbeit Katzenmöbel aus Wellpappe.

Aber woher kommt eigentlich die Leidenschaft der Katzen für Pappkartons? Eine Frage, die die Netzgemeinde umtreibt, schließlich sind Katzen im Internet so populär wie kaum ein anderes Lebewesen. Ein Erklärungsversuch: Die Kartons bieten einen Rückzugsraum und Schutz vor Störern, wie Hunden, Kleinkindern oder dem Besitzer. Sie eignen sich hervorragend als Spielzeuge und zum Kratzen. Nicht zuletzt sind sie gut isoliert, entsprechend warm und gemütlich – der ideale Ort für ein Nickerchen

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Hauptsache ein Pappkarton – auf die Größe kommt es nicht an

Was auch immer der Grund ist: Katzen und Kartons sind ein Riesenhype im Internet. Star der Szene ist der kleine Maru. Mehr als 12 Millionen Mal wurde sein Youtube Hit angesehen, in dem er vergeblich versucht, es sich in viel zu kleinen Boxen bequem zu machen. Zu sehen ist das herzerwärmende Video hier:

Das ist zwar süß, aber letztlich vielleicht nicht so bequem. Das dachten sich wohl auch die Gründer von cat-on und kamen auf die Idee, Katzenmöbel aus Wellpappe herzustellen. Das Prinzip: Die Leidenschaft der Katzen für Kartons trifft auf die Stabilität von Wellpappe und formt dadurch Möbel, die auch bei anspruchsvollen tierischen Hausgenossen für ein Rundum-Wohlgefühl sorgen. Vom Einsteigermodell bis zum Luxus-Kratzbaum ist alles dabei. Die schicken Modelle können sogar individuell gestaltet und dem Stil der eigenen Wohnung angepasst werden. Auf diese Weise kann man der eigenen Katze etwas Gutes tun, ohne dabei Abstriche beim Design machen zu müssen. Auch die Umwelt wird es danken, schließlich ist Wellpappe nicht nur bequem und prima zum Kratzen, sondern auch vollständig recyelbar.

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Entspannen mit Wellpappe

 

Bilder: Cat-On, fotolia